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Webinar
20.10.2026
Aufzeichnung

Microsoft 365 Sicherheit prüfen: Aufzeichnung unseres Webinars

Inhalt

  1. Wie Risiken entstehen: Tenants wachsen, neue Funktionen werden aktiviert, Sicherheitseinstellungen werden nicht mitentwickelt
  2. Wo die Sicherheitslücken liegen: die 5 häufigsten Fehlkonfigurationen praxisnahe erläutert
  3. Was zu tun ist: priorisierte Massnahmen mit grosser Wirkung
  4. Wie ein Tenant-Check abläuft: was wir prüfen, was Sie erhalten
  5. Q&A

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Referenten

Im Webinar vom 20. Oktober 2026 zeigen Ivo Gonzenbach und Sven Nittmann, wo die Sicherheit in Microsoft 365 im Alltag Lücken hat und wie Unternehmen ihren Tenant gezielt absichern. Die Aufzeichnung dauert rund 40 Minuten inklusive Fragerunde und lässt sich jederzeit ansehen. Wer danach wissen möchte, wo die eigene Umgebung steht, kann sich für den kostenlosen Tenant Security Check anmelden.

Die Aufzeichnung auf einen Blick

  • Datum des Webinars: 20. Oktober 2026
  • Dauer: rund 40 Minuten inklusive Fragen und Antworten
  • Für wen: Geschäftsführende und IT-Verantwortliche von Unternehmen und KMU, die Microsoft 365 einsetzen oder ausbauen. Technisches Vorwissen ist nicht nötig, Sie erfahren, welche Fragen Sie Ihrer IT stellen sollten.

Das erwartet Sie in der Aufzeichnung

  1. Die häufigsten Sicherheitsrisiken in Microsoft 365
  2. Warum die Standardeinstellungen nicht genügen
  3. Die fünf Bausteine einer sicheren Konfiguration
  4. Warum Sicherheit ein laufender Prozess ist
  5. Der kostenlose Tenant Security Check
  6. Fragen und Antworten

Die häufigsten Risiken für die Microsoft 365 Sicherheit

Diese vier Risiken sehen die Referenten bei Tenant-Analysen immer wieder.

Phishing und unzureichend geschützte Identitäten

In der Cloud ist die Identität der wichtigste Schutzbereich. Multifaktor-Authentifizierung (MFA) ist heute oft Standard, als höherer Sicherheitsstandard gilt aber die phishing-resistente MFA, die für möglichst alle Identitäten angestrebt werden sollte. Gleichzeitig bleibt Phishing ein hohes Risiko, weil KI-generierte E-Mails sprachlich überzeugend sein können und Zugangsdaten abgegriffen werden. Wie Mitarbeitende im Alltag für solche Angriffe sensibilisiert werden, zeigt unser Beitrag zum Sicherheitstraining im Arbeitsalltag mit Darktrace.

Zu viele Administratorrechte

Häufig haben Benutzer Administratorrechte, die sie nicht brauchen, oder Administratorrollen sind nicht von normalen Benutzerrollen getrennt. Wird ein solches Konto bei einem Phishing-Angriff übernommen, entsteht deutlich mehr Schaden als bei einem normalen Benutzerkonto. Deshalb gilt es zu prüfen, wer Administratorrechte tatsächlich braucht, und diese zusätzlich mit Conditional Access einzuschränken.

Offene externe Freigaben

In SharePoint, Teams und anderen Diensten werden Inhalte mit externen Personen und Gästen geteilt. Wer nicht regelmässig kontrolliert, wer worauf Zugriff hat, öffnet unbeabsichtigt Türen für Datenabflüsse.

Warum die Standardeinstellungen für die Sicherheit nicht genügen

Microsoft stellt die technische Plattform und den Grundschutz bereit. Wer Zugriff auf welche Daten erhält und welche Schutzfunktionen aktiv sind, entscheidet das Unternehmen selbst, die Verantwortung ist geteilt. Im Webinar nennen die Referenten vier Gründe, warum die Standardeinstellungen allein nicht ausreichen:

  • Ein Tenant bietet Tausende von Einstellungen, der Standard ist auf möglichst viele Organisationen ausgelegt
  • Der Standard stellt Komfort vor Schutz, bei MFA und Conditional Access hängt die richtige Konfiguration zum Beispiel vom Land des Tenants und vom Zugriffsbedarf ab
  • Viele Funktionen, die mit einer Lizenz gekauft werden, sind nicht aktiviert oder brauchen zusätzliche Einstellungen und Schulungen
  • Neue Funktionen kommen laufend dazu und werden mit Standardeinstellungen ausgerollt, die ungenutzt oder unsicher bleiben können

Der Secure Score im Tenant zeigt, wie sicher die Umgebung aus Sicht von Microsoft aufgestellt ist, und sollte regelmässig geprüft werden. Ein Tenant Check ergänzt ihn um eine Einschätzung nach den Kriterien von Baggenstos.

Die fünf Bausteine einer sicheren Microsoft 365 Konfiguration

Anmeldungen und Conditional Access

Ein zweiter Faktor ist heute ein Muss, entscheidend ist aber auch die Methode. SMS und Telefonanrufe gelten als schwächere Verfahren, Microsoft stellt die selbst bereitgestellte SMS- und Sprachverifizierung in Microsoft Entra ID zum 1. Februar 2027 ein. Empfohlen werden Authenticator-Verfahren und möglichst phishing-resistente Methoden wie Passkeys. Mit Conditional Access lässt sich zusätzlich steuern, wer von wo zugreifen darf, etwa nach Standort, Benutzergruppe, Servicekonto oder Anmeldehäufigkeit. Je nach Lizenz können verdächtige Anmeldungen automatisch blockiert werden. Die Verwaltung dieser Regeln läuft über Microsoft Entra und setzt das Prinzip um, jeden Zugriff zu prüfen, wie wir im Artikel Zero Trust im Unternehmen beschreiben.

Tenant-Einstellungen

Die Standardwerte sind auf einen einfachen Start ausgelegt, nicht auf maximale Sicherheit. Zu prüfen sind unter anderem die Berechtigungen und angebundenen Applikationen in Entra, der Datenstandort in Microsoft 365, externe Kalender- und Teams-Teilnahmen sowie Freigaben und externe Speicher. SharePoint-Links sollten ein Ablaufdatum haben und nicht für jede Person mit dem Link offenstehen.

Microsoft Defender für den Schutz im Alltag

Microsoft Defender schützt nur, wenn die Dienste lizenziert, aktiviert und korrekt konfiguriert sind. Defender for Office 365 schützt vor Phishing, Malware sowie schädlichen Anhängen und Links, Defender for Endpoint schützt Laptops und Smartphones, und Defender for Identity liefert Signale aus hybriden Active-Directory-Umgebungen. Welche Funktionen verfügbar sind, hängt von der Lizenz und der Umgebung ab.

Governance für Ordnung und klare Regeln

Governance soll Oversharing verhindern, also dass zu viele Personen zu viele Dateien sehen. Dazu gehört das Aufräumen alter Freigaben, verwaister Teams und Dateien ohne Verantwortliche. Auch Benutzer-, Service- und Gastkonten sowie Administratorrollen sind regelmässig zu prüfen, ehemalige Mitarbeitende sollten keine Berechtigungen behalten. Für die Klassifizierung und den Schutz vertraulicher Daten lohnt sich zusätzlich ein Blick auf Microsoft Purview.

Shadow AI sichtbar machen

Firmendaten gehören nicht in KI-Tools, die niemand kennt. Deshalb braucht es Transparenz darüber, welche KI-Anwendungen im Einsatz sind. Diese werden bewertet, erlaubte Anwendungsfälle definiert und riskante Anwendungen können je nach verfügbaren Defender-Funktionen blockiert werden. Die Daten dafür liefern Defender for Endpoint (installierte Anwendungen) und Defender for Cloud Apps (Webnutzung), ausgewertet nach Anwendung, Benutzer oder Abteilung. Ziel ist Sichtbarkeit, nicht die Kontrolle einzelner Personen. Wer eigene KI-Agents plant, findet in unserem Beitrag zu Microsoft Copilot Studio die Punkte zu Daten und Zugriffen.

Microsoft 365 Sicherheit ist ein laufender Prozess

Eine einmalige Konfiguration reicht in der Cyber Security nicht aus. Neue Funktionen, Lizenzabhängigkeiten und die Vielzahl an Einstellungen führen dazu, dass sich der Stand laufend verändert. Secure Score, Tenant-Prüfungen und weitere Reviews sollten deshalb wiederkehrend stattfinden. Zwei Punkte werden dabei oft übersehen: Für automatische Reaktionen auf Angriffe braucht es passende Lizenzen, und Protokolle müssen gezielt aktiviert werden. Entra-Anmeldelogs stehen je nach Lizenz nur begrenzt zur Verfügung und können bei Bedarf an Log Analytics weitergeleitet werden.

Der kostenlose Tenant Security Check im Überblick

Der Check vergleicht die bestehenden Einstellungen und Policies des Tenants mit definierten Massstäben: Microsoft-Empfehlungen, Branchenstandards und die Projekterfahrung von Baggenstos. Der Bericht beruht damit nicht auf einer subjektiven Einschätzung. So läuft er ab:

  1. Interesse im Feedback-Formular angeben
  2. Baggenstos fragt einen temporären Zugriff mit Leserechten an, den eine administrative Person im Unternehmen über einen Link bestätigt
  3. Die Konfiguration wird ausgelesen, im Tenant wird nichts verändert
  4. Der Bericht zeigt für Entra, Microsoft 365 und Office 365, welche Punkte in Ordnung sind, wo Warnungen bestehen und wo Fehler vorliegen, zum Beispiel nicht aktivierte Conditional-Access-Regeln oder fehlende Anti-Malware-Policies
  5. Die Massnahmen werden nach Dringlichkeit eingestuft: hohe Risiken zuerst, danach Governance und Berechtigungsbereinigungen, zuletzt das Feintuning
  6. Die Ergebnisse werden in einem rund 30-minütigen Gespräch besprochen, inklusive der grössten Handlungsfelder

Jetzt für den kostenlosen Tenant Security Check anmelden oder direkt ein Beratungsgespräch buchen.

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FAQ

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Microsoft 365 Tenant Security Check?

Der Tenant Security Check liest die aktuellen Einstellungen und Policies Ihres Microsoft 365 Tenants aus und vergleicht sie mit Microsoft-Empfehlungen, Branchenstandards und den Kriterien von Baggenstos. Der Bericht zeigt pro geprüftem Punkt, ob er in Ordnung ist, eine Warnung auslöst oder fehlerhaft ist, und enthält priorisierte Massnahmen.

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Was kostet der Tenant Security Check?

Der Check ist kostenlos. Nach der Anmeldung über das Formular führt Baggenstos die Prüfung durch und bespricht die Ergebnisse in einem rund 30-minütigen Gespräch.

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Reicht die Standardkonfiguration von Microsoft 365 für die Sicherheit aus?

Oft nicht. Die Standardeinstellungen sind auf einen einfachen Start und breite Kompatibilität ausgelegt. Viele Schutzfunktionen müssen je nach Lizenz zusätzlich aktiviert und konfiguriert werden, und neue Funktionen kommen laufend dazu.

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Warum wird SMS als zweiter Faktor nicht mehr empfohlen?

SMS und Telefonanrufe gelten als schwächere Verfahren. Microsoft stellt die selbst bereitgestellte SMS- und Sprachverifizierung in Microsoft Entra ID zum 1. Februar 2027 ein (Microsoft Learn). Empfohlen werden Authenticator-Verfahren und möglichst phishing-resistente Methoden wie Passkeys.

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Wie oft sollte die Microsoft 365 Sicherheit überprüft werden?

Kontrollen zu Benutzer-, Service- und Gastkonten sowie Administratorrollen nannten die Referenten jährlich oder halbjährlich. Den Secure Score und weitere Tenant-Prüfungen empfehlen sie wiederkehrend, damit neue Funktionen und Risiken berücksichtigt werden.

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Zwei Mitarbeiter im Gespräch am Tisch, einer lächelt im Vordergrund
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