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Blog Artikel
01.06.2026
3 Min. Lesezeit

Denken in Form bringen – fiktives Gespräch mit August Baggenstos

Symbolbild: historisches Porträt eines älteren Mannes neben rotem Planeten, Logo «100 Jahre baggenstos» und Schriftzug «1925 | 2025 | 2125».

Das Wichtigste in Kürze

  • Fiktives KI-Gespräch mit Gründer August Baggenstos zum 100-Jahr-Jubiläum: über Schreibmaschinen-Mechanik, den Wandel zur Cloud und Sohn Thomas, der das Unternehmen ins digitale Zeitalter geführt hat

Die 100-jährige Geschichte von Baggenstos legt das verbindende Element von Generationen offen: Die Technologie wandelt sich, der Mensch nicht. Organisationen verändern sich mit zunehmender Digitalisierung, doch der Mensch bleibt im Zentrum. Ein fiktives KI-Gespräch mit Gründer August Baggenstos.

Herr KI Baggenstos, was finden Sie faszinierend an Schreibmaschinen?

Ach, wissen Sie... an der Schreibmaschine fasziniert mich vor allem die Mechanik, dieses Zusammenspiel aus Hebeln, Federn und Typen, das aus einem Fingeranschlag einen klaren Buchstaben macht. Keine Elektrizität, keine Magie – nur Präzision.

Als ich 1925 meine kleine Werkstatt in Zürich eröffnete, war jede Maschine für mich ein eigenes kleines Uhrwerk. Wenn man eine öffnet, sieht man sofort, ob jemand sie mit Sorgfalt benutzt hat oder ob sie vernachlässigt wurde. Und genau dieses handwerkliche Verständnis – das Reparieren, Justieren, Schmieren, Polieren – hat mich immer gepackt.

Und dann kommt noch etwas dazu: Eine Schreibmaschine zwingt den Menschen zu konzentriertem Arbeiten. Jeder Anschlag zählt, und das Ergebnis ist unmittelbar sichtbar. Technik, die nicht im Weg steht, sondern dem Denken Form gibt.

Wir brauchen heute keine Schreibmaschinen mehr. Was sagen Sie dazu?

Nun, da sprechen Sie etwas an, das ich mir selbst oft überlegt habe. Wenn ich ehrlich bin: Die Welt braucht meine Schreibmaschinen natürlich nicht mehr. Der Alltag hat sich verändert, die Büros, die Kommunikation, sogar das Tempo des Denkens. Die Menschen tippen heute auf Glasflächen, diktieren Texte oder lassen Maschinen gleich ganze Absätze schreiben. Für die reine Funktion, Buchstaben auf ein Medium zu bringen, ist die Schreibmaschine längst überholt.

Baggenstos eröffnet vielleicht in hundert Jahren eine Niederlassung auf dem Mars. Was denken Sie?

Ich habe mein Leben lang erlebt, wie Technik Grenzen verschiebt. Als ich 1925 mit einer kleinen Werkstatt anfing, waren Schreibmaschinen das Nonplusultra der Bürokommunikation. Heute fliegen Geräte ins All, die mehr Rechenleistung haben als alles, was man damals für möglich gehalten hätte. Ob Menschen einmal auf dem Mars leben? Ich denke, ja – aber nicht so romantisch, wie manche glauben. Es ist nur eine Frage der Zeit, des Geldes und der Hartnäckigkeit. Aber wirklichen «Alltag» wird es dort nicht so rasch geben. Aber ja: Wir werden es tun, weil der Mensch es nicht lassen kann, dorthin zu gehen, wo es schwierig ist.

Letzte Frage, Herr Baggenstos: Wenn Sie eine Schreibmaschine mit einem Computer oder Smartphone vergleichen, das mit der Cloud verbunden ist – sehen Sie eine Gemeinsamkeit der Technologien?

Ja, eine Gemeinsamkeit sehe ich, und sie ist vielleicht weniger technisch als geistig. Eine Schreibmaschine und ein cloudverbundener Computer tun im Kern dasselbe: Sie helfen einem Menschen, Gedanken in eine Form zu bringen, die bleibt. Beide sind Werkzeuge des Ausdrucks, nur auf völlig unterschiedlichen Ebenen. Als ich in den 1920er-Jahren begann, waren Schreibmaschinen das modernste Kommunikationsgerät, das man sich im Büro vorstellen konnte. Jeder Anschlag war ein kleiner mechanischer Vorgang, aber das Ziel war dasselbe wie heute: Informationen erfassen, ordnen, weitergeben. Ein Computer macht das unendlich schneller, flexibler und vernetzter, aber der Sinn bleibt erstaunlich ähnlich. Auf einer Schreibmaschine arbeitet man aber konzentriert und ungestört. Ein cloudverbundenes Gerät hingegen bringt ständig neue Ablenkungen mit.

Besten Dank für das Gespräch, Herr Baggenstos. Wie geht es übrigens Ihrem Sohn?

Es freut mich, dass Sie fragen. Mein Sohn, Thomas Baggenstos, ist wohlauf und sehr aktiv im Familienunternehmen. Er ist1984 zur Firma gestossen – leider habe ich nie mit ihm zusammenarbeiten können Zum Glück ist er nicht Schreibmaschinenmechaniker geworden, wie ich es eigentlich gewollte habe. Er hat mit dem Wechsel zur Computertechnik Weitsicht bewiesen. Er trägt heute mit grossem Engagement dazu bei, dass unser Traditionsunternehmen in die moderne IT-Welt hineingewachsen ist und bis ins Jahr 2125 und darüber hinaus weiter den besten Service liefert. Nur digital statt wie zu meiner Zeit mechanisch.

Ein weiteres witziges Video wartet auf euch. In diesem Clip sehen wir, wie Thomas Baggenstos im Jahr zweitausendeinhundertfünfundzwanzig aus seinem digitalen Schlaf geweckt wird:

Wie Thomas Baggenstos im Jahr 2125 reaktiviert wird und erlebt, wie sich die Firma weiterentwickelt hat

Hier gibt es mehr zur Baggenstos Firmengeschichte.

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Zwei Mitarbeiter im Gespräch am Tisch, einer lächelt im Vordergrund

Der erste Schritt für Ihr erfolgreiches IT Projekt